Empfehlen Sie den Lesesaal Freunden und Bekannten!
zurück zur Auswahl Die Abschaffung der Arten
von Dietmar Dath
Das Zeitalter, das wir kennen, ist abgelaufen. Wo einmal Europa war, gibt es nur noch drei labyrinthische Städte, die eher gewachsen sind, als dass sie erbaut wurden. Die Welt gehört den Tieren. Fische streiten über Sodomie, Theologinnen mit Habichtsköpfen suchen in Archiven nach Zeugnissen der Menschheit, und Cyrus Golden, der Löwe, lenkt den Staat der drei Städte.
Als ein übermächtiger Gegner die neue Gesellschaft bedroht, schickt er den Wolf Dimitri als Diplomaten aus, im einstigen Nordamerika einen Verbündeten zu suchen. Die Nachtfahrt über den Ozean und in die tiefen Stollen der Naturgeschichte lehrt den Wolf Riskantes über Krieg, Kunst und Politik, und er erkennt, »warum den Menschen passiert ist, was ihnen passiert ist«.
Ein Roman in der Tradition spekulativer Literatur von Thomas Morus, Voltaire und Mary Shelley über H. G. Wells und Jules Verne bis hin zu Stephen King und William Gibson.
zur Leseprobe
Dietmar Dath
Dietmar Dath, geboren 1970, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Freiburg und Frankfurt am Main. Er war Chefredakteur der Spex (1998 bis 2000) und Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (2001 bis 2007). Veröffentlichungen u. a.: "Die salzweißen Augen. Vierzehn Briefe über Drastik und Deutlichkeit" (2005), "Dirac" (2006), "Waffenwetter" (2007) und "Maschinenwinter" (2008). Lessing-Förderpreis 2008.
Kommentare
Mein Kommentar zu diesem Buch
Um Kommentare schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein.
Registrieren Sie sich
hier.


Login






