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zurück zur Auswahl Treffen sich zwei
von Iris Hanika
Zwei Großstadt-Singles treffen sich in Kreuzberg an einem Bartresen. Beide sind jenseits der vierzig und es ist Sommer in Berlin: Nach einem ersten Blick beginnt der Reigen aus Ängsten, Neurosen, zarter Liebe und mißtrauisch beobachteter Leidenschaft.
Senta, die nach einem abgebrochenen geisteswissenschaftlichen Studium in einer Galerie arbeitet, landet mit dem Systemberater Thomas im Bett. Ein ungleiches Paar - doch ist es überhaupt ein Paar: sie die intellektuelle Hysterikerin, er der amusische Pragmatiker?
Das autobiographische Gepäck ist zudem schwer: Beziehungsgeschichten, Musik, Alkoholmischungen und Therapien. Iris Hanika schreibt über Gefühle in Zeiten von emotionaler Entwurzelung und Vereinsamung, mal durchreflektiert, mal hemmungslos, oft sehr komisch. Zwischen Bindungslosigkeit und Bindungsunfähigkeit pendeln die Gemüter; der Zweifel lauert überall. Angereichert ist dieses moderne Großstadtmärchen mit Szenen des aus der Zeit gefallenen Kreuzbergs. Und am Ende gibt es sogar ein kleines Happy End.
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Iris Hanika
Iris Hanika, geboren 1962 in Würzburg, lebt seit 1979 in Berlin. Von 1999 bis 2002 war Iris Hanika Mitarbeiterin der Berliner Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In ihrer "Chronik" in der Zeitschrift Merkur hat Iris Hanika viele Jahre lang Momentaufnahmen unserer Gegenwart geliefert. Veröffentlichungen u. a.: "Katharina oder Die Existenzverpflichtung" (1992), "Das Loch im Brot" (2004), "Die Wette auf das Unbewußte oder Was Sie schon immer über Psychoanalyse wissen wollten" (2006). Im Jahr 2006 erhielt sie den Hans-Fallada-Preis.
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