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zurück zur Auswahl Nach Hause schwimmen
von Rolf Lappert
Wilbur, gerade mal 1,50 Meter groß, ist trotz seiner hohen musikalischen Begabung wirklich kein Glückskind: Seine irische Mutter stirbt bei der Geburt, sein schwedischer Vater macht sich aus dem Staub, und sein erstes Zuhause ist der Brutkasten eines amerikanischen Krankenhauses. Erst als seine Großeltern ihn nach Irland holen, erfährt er, was Heimat ist.
Doch die Geborgenheit währt nicht lang: Sein bester Freund kommt in die Erziehungsanstalt, und seine Großmutter Orla stirbt bei einem Unfall. Auch wenn er gern so stark wäre wie sein Held Bruce Willis: Wilbur ist und bleibt ein Verlierer. Erst Aimée bringt ihm etwas anderes bei: Der Neurotiker muss endlich aufhören, an der Welt zu verzweifeln, und zu leben lernen. Auf den Spuren seines verschollenen Vaters gelangt er von Amerika nach Irland und schließlich nach Schweden – und begegnet dabei einer Reihe von Menschen, die ihm helfen, den weiteren Weg zu finden.
Rolf Lappert hat mit seiner Geschichte eines Jungen, der zum Glück erst gezwungen werden muss, einen Roman vom Erwachsenwerden und von der Selbstfindung geschrieben.
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Rolf Lappert
Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren und machte eine Ausbildung zum Grafiker. 1982 erschien sein Debüt "Folgende Tage". Es folgten die Gedichtbände "Die Erotik der Hotelzimmer" (1982) und "Im Blickfeld des Schwimmers" (1986) sowie der Roman "Passer" (1984). Er unterbrach für längere Zeit das Schreiben und gründete mit einem Freund einen Jazz-Club. 1994 und 1995 erschienen die Romane "Der Himmel der perfekten Poeten" und "Die Gesänge der Verlierer". Von 1996 bis 2004 arbeitete er als Drehbuchautor, unter anderem für eine Serie des Schweizer Fernsehens. Rolf Lappert lebt in Listowel, County Kerry, Irland.
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