Karl-P. Schlor (Unabhängiger Publizist): Hochschullehrer reagiert rassistisch auf Erscheinen eines schwarzen Studenten
Wenn es nicht so abgrundtief traurig wäre, wie sich der
Sitzungsleiter an der TU Dresden verhielt, als ein schwarzer Student als Zuhörer in die Sitzung kam, müsste man herzhaft darüber lachen, wie sich ein deutscher Akademiker zu seinem muttersprachlichen Gebrauch im eigenen Land verhält, nämlich ausgesprochen unterwürfig gegenüber dem Englischen, das er anscheinend für die einzige Wiissenschafts=
sprache in der Welt hält.
Wäre er auch beim Erscheinen eines weißen Studenten aufgesprungen, zu ihm hingegangen, um ihn in Englisch zu fragen, ob er nicht ....... Nein, das ist undenkbar, hier hätte er die Sitzung wahrscheinlich überhaupt nicht unterbrochen, wozu auch? Lustig wäre es aber gewesen, wenn der schwarze Student ihm geantwortet hätte, statt
in Deutsch würde er lieber in Französisch parlieren, das könne er besser als Deutsch, Englischkenntnisse habe er nur rudimentär, weil er aus einem franko=
phonen Land stamme. Wie gesagt, schade.
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