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Donnerstag, 08. Mai 2008
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In welchem Geist wachsen Weltsprachen?

Im neuesten Kapitel unseres Vorabdrucks vertritt Jutta Limbach die These, dass die "besondere Offenheit der Briten für verschiedene Kulturen den Aufstieg der englischen Sprache" begünstigt habe. Mit Ironie und Einfühlungsvermögen gingen sie mit der allgemeinen Verwässerung ihrer Sprache um und schafften damit eine Voraussetzung für deren Weltsprachestatus. Ist diese Haltung vorbildhaft für uns Deutsche? In welchem Geist wachsen Weltsprachen?

zum Textauszug

Beiträge

08.05.2008 | 12:09 Uhr

Hayri Ergun (Höflichkeit der Völker..): Comitas Gentium..

Comitas Gentium..
Eine Weltsprache entsteht natürlich aus der Notwendigkeit des Internationalen Zusammenarbeitens. Die ersten Menschen haben sich ohne weiteres mit den Zeichen verständigt, wie die chinesischen Charaktere es zeigen. 1.5 Milliarden Menschen sprechen chinesisch; die chinesische Sprache ist aber immer noch sehr weit davon entfernt, eine Weltsprache zu sein, weil es recht schwierig und mühsam ist, zu lernen.

Darüber hinaus sind die Sprachen dominant, aus denen die meisten neuen Entwicklungen und Patente sowie Veröffentlichungen kommen.
Damit eine Sprache weltweit gesprochen wird, muss dieser Lebensraum Arbeitsmöglichkeiten und Möglichkeiten zum Verdienst anbieten.
Administrative Herrschaften führen auch dazu, dass diese Sprachen in diesen Gebieten vorwiegend gesprochen werden.
Wenn man diese Gesichtspunkte zusammenfasst, so kann man sehr leicht feststellen, dass die deutsche Sprache auf dem Wege ist, eine Weltsprache zu werden.

Dr. H. Ergun

Kommentare

08.05.2008 | 21:08 Uhr
Gerhard Bomba schreibt: zu Comitas Gentium

Der Satz "... dass die deutsche Sprache auf dem Wege ist, eine Weltsprache zu werden" sollte so fortgeführt werden: "... wenn die Deutschen endlich ihre Servilität gegenüber allem Englischen ablegen und ihre eigene Kultur und Tradition, die nicht aus zwölf Jahren Nationalsozialismus besteht, bewußter pflegen."



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Herausgegeben von Werner D'Inka, Berthold Kohler, Günther Nonnenmacher, Frank Schirrmacher, Holger Steltzner

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