Thomas Peter: Weltliteratur!
Theweleit und Weidermann schreiben von Sätzen, die sie bei Littell gefangen genommen haben. Mir ging es so bei dem ersten. Überhaupt ist das einleitende Kapitel für mich Weltliteratur. Dieser verschrobene, widersprüchliche Ton - hoch interessant.
Allerdings finde ich, dass hier kein alter Mann spricht, sondern ein 40-Jähriger, der sich indirekt an seine Altersgenossen wendet. Ist es Littell, der mit Aue den Geburtstag teilt?
Was ich von den Opfer-Zahlenspielen in der Einleitung halten soll, weiß ich allerdings nicht. Zeigt sich hier mit einfachen Mitteln die Überlegenheit der Literatur über die Geschichtsschreibung? Ist das so einfach?
Ist Littells Roman nicht auch ein Triumph der Geschichtsschreibung - ohne letztere könnte es ersteren kaum geben.
Kommentare




Login






