Thomas Peter: Identifikation
Die Gretchenfrage bei diesem Kapitel lautet für mich: Wie hältst Du es mit der Identifikation, Leser? Ich glaube, Littell will, dass sie funktioniert. Funktioniert sie?
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Inhalt: Max Aue gehört während des Russlandfeldzugs der Einsatzgruppe 4a unter SS-Standartenführer Paul Blobel an, die im Rücken der 6. Armee unter Generalfeldmarschall Walter von Reichenau jenseits des Bug in der Ukraine an ethnischen Säuberungen und Judenmorden teilnimmt, vor allem in Babi Jar (Kiev). Der Leser erfährt, dass Aue in Berlin bei einem Homosexuellentreff geschnappt wurde, und, um seiner Bestrafung zu entgehen, in den SD eingetreten ist.
Sein Freund und "Kollege" Thomas Hauser wird ihm an verschiedenen Schauplätzen als sein Alter ego begegnen und ihm immer wieder aus schwierigen Situationen heraushelfen. Aue, von seiner Tätigkeit ausgelaugt, tritt Neujahr 1942 einen Erholungsurlaub in Simferopol auf der Krim an. Er erhält einen Sonderauftrag Otto Ohlendorfs zur Erforschung der Kaukasier und der rassischen Einordnung der sogenannten Bergjuden, den er im Sommer 1942 vor allem in Piatigorsk am Fuß des Maschuka durchführt. Der Krieg scheint für einen Moment ferngerückt.
Nach einer Auseinandersetzung mit SS-Brigadeführer Walther Bierkamp wird er als SD-Beobachter zum Feldpolizeikommando in den Kessel von Stalingrad abgeordnet.
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Die Gretchenfrage bei diesem Kapitel lautet für mich: Wie hältst Du es mit der Identifikation, Leser? Ich glaube, Littell will, dass sie funktioniert. Funktioniert sie?

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