Montag, 03. März 2008
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Zum Kapitel "Sarabande"
Inhalt: In Berlin erholt sich Max Aue langsam und wohnt privat in der Stadt, die immer heftiger von Bombenangriffen heimgesucht wird. Dr. Mandelbrod, ein einflußreicher Industrieller und Freund seines Vaters, verschafft ihm eine Abkommandierung nach Paris, wohin Aue gerne auf Dauer versetzt werden möchte. In den einschlägigen Cafés trifft er die Crème der Kollaboration, zum Teil Freunde, die er aus seiner Studienzeit in Paris noch kennt. Er besucht seine Mutter, die mit seinem Stiefvater Moureau und einem seltsamen Zwillingspaar in der Provence lebt. Alles erinnert ihn noch an seine Schwester Una, zu der er eine inzestuöse Verbindung pflegte. Er hatte sie kurz vor seiner Abreise nach Paris noch in Berlin getroffen. Am nächsten Morgen findet er Stiefvater und Mutter ermordet im Haus, die Zwillinge sind verschwunden. Verstört kehrt er nach Berlin zurück.
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Beiträge
15.03.2008 | 13:13 Uhr
Monika Balzert: Literarische Existenzen belegen
Leider fehlt dem dicken Buch ein Index der Personennamen. Der wäre viel wichtiger gewesen als das Militärglossar! Auch Ihr Resümé oben läßt jeden Namen dieses Kapitels vermissen.
Wenn man beispielsweise realisiert, wer Robert Brasillach war - in Ihrer Zeitung (FAZ vom 3.8.98) konnte man anlässlich des Todes von Maurice Bardèche vor zehn Jahren Wesentliches erfahren - wird die Faszination dieses hoch differenzierten literarischen Faschisten in Frankreich besser verständlich: Trotz Brasillachs Hinrichtung 1945 in Frankreich erschien ja 1960 sein Roman Présence de Virgile und die deutsche Übersetzung von Fritz Jaffé 1962 bei Klett.
Soviel zur Sarabande, S. 704 ...und öfter...
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