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FAZ.NET
Montag, 23. November 2009

"Ihr holder Brief, meine Theure"

Goethes Briefe an Ulrike

Klassik-Stiftung
Brief Goethes vom 21. August 1823 und Ulrike von Levetzows Beischreiben von 1887

Insgesamt sind drei Briefe Goethes an Ulrike von Levetzow erhalten, angesichts der Marienbader Ereignisse ein recht bescheidener Befund. Dennoch wird auch in diesen drei Briefen deutlich, dass sich seit dem Januar 1823 und der recht förmlichen Anrede "Ihr holder Brief, meine Theure, hat mir das größte Vergnügen gewährt" und dem August "Diese Sendung wird die allerliebste Ulrike wohl ein heitres Gesichtchen zuwenden das Ihr so wohl steht" das Verhältnis zwischen beiden verändert hat. Die Abbildung zeigt den Brief vom 21. August 1823 und wird im Goethe- und Schiller-Archiv aufbewahrt (GSA 29/304,I St. 2).

Die drei Briefe Goethes an Ulrike gelangten als Depositum Ulrike von Levetzows vom 28. Oktober 1887 an die Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar und Eisenach und somit an das gerade erst gegründete Goethe- und Schiller-Archiv. Die Abbildung (GSA 29/304,I St. 3) zeigt die zweite Seite des Begleitschreibens von Ulrike von Levetzow an die Großherzogin.


Manfred Koltes, Goethe- und Schiller-Archiv

Herausgegeben von Werner D'Inka, Berthold Kohler, Günther Nonnenmacher, Frank Schirrmacher, Holger Steltzner

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