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FAZ.NET
Montag, 23. November 2009

Martin Walser antwortet am Telefon

Leserfragen - Telefoninterview

Bild: dpa
Walser liest in Weimar - auch SMS

>>Der Tanz von Goethe und Ulrike auf dem Kostümfest - er sein Alter vergessend, sie die respektvolle Distanz - wird von manchen Lesern als Ihre schönste Liebesszene empfunden. Was sagen Sie dazu?

Walsers Antwort:



>>Können Sie schon etwas über Ihr nächstes Buch sagen?

Walsers Antwort:



>>Im Roman werden zumal der "Mann von fünfzig Jahren" und "Werther" immer wieder erwähnt - welche Werke Goethes sind Ihnen persönlich die liebsten?

Walsers Antwort:



>>Haben Sie Lieblinge unter Ihren Büchern, oder bedeuten Ihnen Ihre Werke alle gleich viel?

Walsers Antwort:



>>Goethe war zeitlebens immer wieder gern verliebt, man könnte ihn fast einen Erotomanen nennen. Ist der Eros ein starker Antrieb der Literatur?

Walsers Antwort (über Handy am Flughafen):



>>Gleich mehrere Leserinnen haben gefragt, wer wohl die geheimnisvolle Ulrike von Egloff-Columbier sein mag, der Sie den Roman gewidmet haben?

Walsers Antwort (über Handy am Flughafen):



>>Hätten Sie diesen Roman auch schon vor zwanzig Jahren schreiben können, oder bedurfte es dazu gewisser eigener Lebenserfahrungen?

Walsers Antwort (über Handy am Flughafen):



>>Sie schätzen den Vergleich Ihres Romans mit "Lotte in Weimar" nicht sehr. Warum?

Walsers Antwort:



>>Ist Ihnen der Vergleich mit Kehlmanns "Vermessung der Welt" lieber als der mit "Lotte in Weimar"?

Walsers Antwort:



>>Haben Sie den Eindruck, das 19. Jahrhundert interessiert uns heute mehr als etwa noch vor zehn, zwanzig Jahren? Und wenn ja, woran könnte das liegen?

Walsers Antwort:



>>Wie weit identifizieren Sie sich mit Goethe? Herold Binsack

Walsers Antwort:



>>Sie haben wiederholt über die Liebe älterer Herren zu jungen Frauen geschrieben. Was sagt eigentlich Ihre Frau zu diesem Buch?

Walsers Antwort:



>>Waren Sie überrascht, dass Elke Heidenreich Ihren Roman in "Lesen" gelobt hat? Verena Leiphold

Walsers Antwort:



>>Ihre Romane spielten bisher stets in der Gegenwart. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Goethes Liebe zu Ulrike von Levetzow zum Gegenstand eines Romans zu machen? Klaus Rudolf Berger/F.A.Z.

Walsers Antwort:



>>In Weimar wurden Sie gefeiert wie ein Wiedergänger des Geheimen Rats, "Vanity Fair" fotografiert Sie in Tischbein-Manier - kokettieren Sie mit dem Image eines "Goethe des 21. Jahrhunderts"? Rudolf Ott/F.A.Z.

Walsers Antwort:



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Herausgegeben von Werner D'Inka, Berthold Kohler, Günther Nonnenmacher, Frank Schirrmacher, Holger Steltzner

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