Montag, 23. November 2009
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zum Walser Reading Room
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Sylk Schneider schreibt: Walser in Weimar
Gratulation an Martin Walser und die FAZ, einen derart öffentlichen Diskussionsraum für Literatur zu schaffen. Ich freue mich schon auf die Lesung heute Abend in Weimar.
Stephanie Reyntjes schreibt: Raumgefühl
Den besten Unterricht zieht man aus vollständiger Umgebung."
("Wanderjahre" I,4)
... hier im Leseraum aus Walsers Text und Stimme; aus Ein- und Beiklang.
Stephanie Reyntjes schreibt: Böhmisch-Granat-Museum in Trebenice
Ich erlaube mir einen Tipp:
Das Böhmisch-Granat-Museum in Trebenice bietet eine komplette Übersicht des Bergbaus und der Bearbeitung des böhmischen Granats, Böhmisch-Granat- Schmuckkollektion einschließlich des Schmucksets von Ulrika von Levetzow an.
Die Ausstellung ist in der ehemaligen lutheranischen Kirche untergebracht und ist um die Übersicht der Geschichte der Stadt und der Umgebung ergänzt.
Bernd Michael Hoffmann schreibt: Das Publikum erträgt mich wie ein Unwetter
Immer wieder schön, diese Bescheidenheit großer Kritiker.
J.K. lacht nicht, um seine Überlegenheit zu beweisen.
Vielmehr bemerkt er Pointen nur einige Zeit früher als andere Leute. So wird man naturgemäß zum "Leit-Lacher"
Humoristen, sogenannte jedenfalls , finden keine Gnade vor diesem Erzlacher. Anders wiederum die Produzenten von Situationskomik. Für diese hat J.K. einen "irrsinnigen Sinn".
Weniger gut sind "doofe Witze", gut hingegen ist "es", wenn "es" einen gewissen literarischen Glanz hat.
"Es gibt diese berühmte Kortner-Pointe: Ich lache nie unter meinem Niveau." Zum Brüllen.
Maksimilian ist die Kortner-Anekdote mit der gewiss schwächeren Pointe mal so erzählt worden: Kortner probt. Schauspieler haben eine eigene Idee, die sie umsetzen, um einen komischen Effekt zu erzielen. Alles lacht. Kortner ist erbost. "Stellen Sie das ab!" "Aber Sie haben doch auch gelacht, Herr Kortner!" "Ja, aber unter meinem Niveau".
Hartmut Kreier schreibt: Ich bin begeistert !
Zuerst war ich unsicher, ob es gelingen würde, Goethe so darzustellen, daß ich sagen könnte, so habe ich mir ihn vorgestellt.
Bis zur 20. Teilausgabe in der FAZ habe ich den Roman bisher gelesen. Von Ausgabe zu Ausgabe fesselte mich die Darstellung Goethes mehr.
Jetzt, nach dem gutgemeinten, aber unangebrachten Heiratsantrag Carl Augusts für seinen Freund, ist Goethes Reaktion so, wie ich es erwartet habe. Ich bin begeistert !