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"Leben und schreiben" (2007)
von Jochen Hieber
Die Jahre, die wir so noch nicht kannten: Martin Walser sammelt in den Tagebüchern 1963 bis 1973 den Wortschatz für seine Kämpfe.
"Das geschundene Tier" (2007)
von Hubert Spiegel
Die 39 kurzen Gedichte aus diesem Band zu lesen, ohne an Walsers Irrungen und Wirrungen der letzten Jahre zu denken, ist kaum möglich. Ist also der Dichter zu ihrem Verständnis nötig?
"Angstblüte" (2006)
von Volker Weidermann
Das Busenschlamassel: In Martin Walsers Roman "Angstblüte" gerät ein alternder Investmentbanker in die Fänge der Frauen.
"Die Verwaltung des Nichts" (2005)
von Ernst Osterkamp
Der Parsifal der deutschen Literatur: Martin Walser hat seine im letzten Jahrfünft entstandenen Aufsätze versammelt und zu einer Chronik der deutschen Aufgeregtheiten zu Beginn des dritten Jahrtausends gemacht.
"Der Augenblick der Liebe" (2004)
von Richard Kämmerlings
Mut gibt es an Tankstellen: Martin Walsers Roman "Der Augenblick der Liebe" schickt einen Liebenden auf Reisen. Das Buch ist kein Skandal, sondern nur eine Enttäuschung.
"Meßmers Reisen" (2003)
von Hans-Jürgen Schings
"Meßmers Reisen" knüpfen an "Meßmers Gedanken" von 1985 an und präsentieren den sprachlichen Alleskönner Martin Walser als hochkarätigen Aphoristiker.
"Der Lebenslauf der Liebe" (2001)
Was bleibt, wenn man die Summe eines Lebens zieht? Martin Walser verfällt Susi Gern und schreibt einen langen Roman mit einigen Durststrecken.
"Ein springender Brunnen" (1998)
von Thomas Steinfeld
Ein Buch, das den metaphysische Glanz des Erzählens zurückbringt: Martin Walsers "Ein springender Brunnen" ist ein Buch voller Selbstverklärung mit innewohnendem Gegenschlag.