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Zu seinem 80. Geburtstag sprach Martin Walser mit der F.A.Z. über das Schreiben, das Alter, echte Freunde und die Frage, ob er eine Autobiographie verfassen wird.
Kein anderer deutscher Schriftsteller hat wie er vom Alltagsbewusstsein und der bundesrepublikanischen Befindlichkeiten erzählt. Nun hat ausgerechnet der unserer Gegenwart so streitbar wie leidenschaftlich verpflichtete Martin Walser einen historischen Liebesroman geschrieben.
Seit "Ehen in Philippsburg", seinem Romandebüt von 1957, sind Martin Walsers Bücher, mittlerweile fast fünfzig an der Zahl, regelmäßig im Feuilleton der F.A.Z. besprochen worden. Hier eine Auswahl
Martin Walsers Sprachwerk lebt von Begegnungen, mit anderen, aber vor allem mit sich selbst. Das zeigen auch die Texte, die er im Lauf der Jahre für die F.A.Z. geschrieben hat.